Commerz LeasingFAQ 

Alles, was man wissen muss auf einen Blick

Sie haben Fragen?
Wir haben die Antwort!

In den nachfolgenden FAQs finden Sie die meistgestellten Fragen unserer Kunden und Interessenten. Klicken Sie einfach auf eine der Fragen, um die Antwort zu erhalten. Sollten Sie zusätzlich noch Fragen haben, können Sie sich gerne direkt an uns wenden.

Erwerbsabsicht: Bei einer Miete überlässt der Vermieter dem Mieter Investitionsgüter oder immaterielle Vermögensgegenstände zum Gebrauch – und das zu festgelegten monatlichen Raten und in einem bestimmten Zeitraum. Leasing beinhaltet zusätzlich eine Finanzierungskomponente – denn in Abhängigkeit von der Vertragsart ist der Erwerb des Objekts am Ende der Laufzeit möglich. 

Instandhaltung und Wartung: Bei einer Miete übergibt der Vermieter zu Beginn der Vertragslaufzeit ein einwandfreies Objekt. Während der Vertragslaufzeit ist der Vermieter für Instandhaltung und Wartung zuständig. Der Unterschied zwischen Leasing und Miete besteht darin, dass der Leasingnehmer alle Rechte und Pflichten hat, die bei der traditionellen Miete in der Regel der Vermieter trägt. Beim Leasing ist daher der Leasingnehmer während der Vertragslaufzeit für Reparaturen und Inspektionen zuständig. 

Auswahl des Objekts: Bei einer Miete trifft der Vermieter eine Investitionsentscheidung mit der Absicht, im Anschluss eine breite Masse potenzieller Mieter für sein Objekt begeistern zu können. Beim Leasing werden hingegen die speziellen Anforderungen Ihres Unternehmens berücksichtigt und Objekte können auf Ihre geschäftlichen Bedürfnisse individuell zugeschnitten werden.

Eigentümerposition: Beim Mietkauf handelt es sich um einen Vertrag, bei dem Sie während der Vertragslaufzeit das wirtschaftliche Eigentum am genutzten Objekt inne haben. Das zivilrechtliche Eigentum geht hingegen erst mit Zahlung der letzten Rate auf Sie über. Im Leasing verbleibt das komplette, also das wirtschaftliche und zivilrechtliche, Eigentum am Objekt während der Vertragslaufzeit beim Leasinggeber. 

Bilanzierung:
Bei einem Mietkaufvertrag steht bereits zu Beginn fest, dass Sie das Objekt am Ende der Laufzeit übernehmen. Daher wird das Objekt sofort in Ihrer Bilanz aktiviert und über die gewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Im Leasing haben Sie hingegen – je nach Vertragsform – eine Option, das Objekt am Ende der Laufzeit zu übernehmen. Die Bilanzierung und Abschreibung des Objekts erfolgt deshalb beim Leasinggeber. Die damit verbundene Bilanzverkürzung beim Leasingnehmer können Sie zur Verbesserung Ihrer Bilanzkennziffern nutzen. 

Umsatzsteuer: Die komplette Umsatzsteuer wird im Mietkauf mit Zahlung der ersten Rate fällig. Im Leasing hingegen unterliegt jede Leasingrate der Umsatzsteuer. Wenn Sie vorsteuerabzugsberechtigt sind, dann können Sie die Umsatzsteuer beim Finanzamt geltend machen.  

GuV-Wirksamkeit:
Alle Mietkaufraten werden in einen Zins- und einen Tilgungsanteil aufgeteilt. Der Zinsanteil aus den Mietkaufraten und die Abschreibungen sind GuV-wirksam. Die Leasingraten sind hingegen in voller Höhe Betriebsausgaben und GuV-wirksam. 

Öffentliche Förderprogramme: In einigen Bundesländern – allen voran in den neuen Bundesländern – sind Förderprogramme an das wirtschaftliche Eigentum am Objekt gekoppelt. Daher erhalten Sie die Zulagen oder Förderprogramme nur für eine Mietkauffinanzierung und nicht für einen Leasingvertrag. Wir beraten Sie hierzu gern!  

  • Finanzieller Handlungsspielraum: Mit Leasing haben Sie die Möglichkeit, Investitionsgüter ohne Eigenkapital oder andere eigene Mittel direkt für Ihr Unternehmen einzusetzen – ohne negativen Einfluss auf Liquidität, bestehende Kreditlinien und Sicherheiten.
  • Bilanzneutrale Finanzierung: Leasingverträge sind für Sie regelmäßig bilanzneutral. Ihre Eigenkapitalquote wird geschont. Damit können Sie Ihre Bilanzrelationen und damit auch Ihr Bonitätsrating verbessern.
  • Steuerliche Absetzbarkeit: Leasingraten fließen als Betriebsausgaben in die Gewinn- und Verlustrechnung Ihres Unternehmens ein und sind ertragsteuerlich voll absetzbar.
  • Langfristige Planungssicherheit: Leasing bietet Ihnen durch konstante Raten über den gesamten Nutzungszeitraum eine verlässliche Kalkulationsgrundlage und hohe Planungssicherheit. Nach Ablauf der Laufzeit entscheiden Sie, ob Sie das Leasingobjekt übernehmen, zurückgeben oder auch weiterleasen wollen.
  • Teilhabe am Technologiefortschritt: Indem die Leasingdauer kürzer als die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer ausfällt, wird das Überalterungsrisiko Ihrer Investitionsgüter gemindert. Gerade bei Objekten, die innerhalb weniger Jahre überholt sind – wie IT- und Kommunikationsausstattung – stellt Leasing mit kurzfristigen Verträgen eine attraktive Alternative dar.
  • Individuelle Vertragsgestaltung: Ganz gleich, ob Sie in Anlagen, Maschinen, Ausrüstungsgegenstände oder Nutzfahrzeuge investieren oder kleinere Anschaffungen finanzieren wollen – Leasingverträge können individuell auf Ihre geschäftlichen Bedürfnisse und das Leasingobjekt abgestimmt werden.
  • Investieren ohne Einschränkungen: Mit dem gewerblichen Leasing der Commerz Leasing wählen Sie unabhängig und ohne Einschränkungen die besten Produkte für Ihr Unternehmen. Eine Bindung an bestimmte Hersteller oder Lieferanten gibt es nicht.

Inzwischen gibt es kaum ein Wirtschaftsgut, das sich nicht per Leasing anschaffen lässt. Grundvoraussetzung für eine Leasinglösung ist, dass das Wirtschaftsgut drittverwendungsfähig ist. Das bedeutet, dass das Leasingobjekt nicht nur von einem Einzelnen, dem Leasingnehmer, wirtschaftlich sinnvoll genutzt werden kann. 

 

Beispielweise:

 

  • Bau: z. B. Bagger und Frontlader
  • Produzierendes Gewerbe: z. B. Maschinen, Anlagen
  • IT-Equipment: z. B. PCs und Server
  • Medizintechnik: z. B. Ultraschallgeräte und Röntgengeräte
  • Nutzfahrzeuge: z. B. Kleintransporter, LKWs, Gabelstapler, sowie Firmenwagen

Das hängt vom Vertrag ab, der sich individuell gestalten lässt. Je nach Leasingmodell sind drei Varianten denkbar: Verlängerung, Rückgabe oder Kauf. 

Leasing ist insbesondere im Mittelstand fest verankert. Drei von vier mittelständischen Unternehmen ziehen Leasing regelmäßig in Betracht, wenn sie Investitionen planen. Mehr als jeder zweite Mittelständler bezieht Leasing sogar immer und häufig ein. Leasing ist aber nicht nur im Bewusstsein der mittelständischen Unternehmen verwurzelt, es ist im Wettbewerb zu anderen Finanzierungsarten sogar die dominierende Investitionsform des Mittelstandes. Für 40 Prozent der Unternehmen ist Leasing die erste Wahl bei Investitionsplänen, der Investitionskredit folgt mit deutlichem Abstand.

Aber auch fast jedes dritte kleine Unternehmen und rund jedes zweite große Unternehmen sind überzeugte Leasing-Nutzer.

Deswegen ist die Commerz Leasing GmbH als herstellerunabhängiger Leasinganbieter des Commerzbank-Konzerns seit über 50 Jahren geschätzter Partner des deutschen Mittelstands. Außerdem unterstützen wir seit Ende 2017 auch kleinere Unternehmen im Segment der Unternehmerkunden bei der Umsetzung ihrer Investitionswünsche.

Ob Dienstwagen, LKW, Maschine, Produktionsanlage, Büroausstattung, Autowaschstraße oder Zahnarztstuhl – Leasing ist aus dem Alltag vieler Unternehmen nicht mehr wegzudenken. 

Im Portfolio der Commerz Leasing sind insbesondere der Dienstleistungssektor (46 Prozent) und das Verarbeitende Gewerbe (38 Prozent) stark vertreten. Aber für unsere Kunden aus dem Handel (8 Prozent) und dem Baugewerbe (8 Prozent) war Leasing im Jahr 2019 die erste Wahl zur Umsetzung ihrer Investitionen. 

Sie sind sich unsicher, ob Ihr Objekt über Leasing finanziert werden kann? Dann rufen Sie gerne unsere Servicehotline unter +49 211 7708-2222 an oder schreiben Sie eine E-Mail an info@commerzleasing.com. Alternativ können Sie unsere Online-Terminvereinbarung nutzen, um bequem Ihren Wunschtermin mit einem Kundenberater zu vereinbaren.

Noch mehr Fragen?

Sie wollen noch mehr rund um die Welt des Leasings und Mietkaufs wissen? Kein Problem schauen Sie doch mal in unser Leasing-ABC. Dort finden sich zahlreiche Begriffe rund um das Leasing kurz und verständlich definiert. 
Ein Stapel beleuchteter Server mit blauen und gelben Lichtern in einem Rechenzentrum.